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Statement Gefahrgutzwischenfall vom 05.07.2019 in Erlensee

Nach dem Gefahrgutzwischenfall im Umschlagslager der Fenthol & Sandtmann GmbH in Erlensee gibt die Spedition Entwarnung. „Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung“, teilt die Pressestelle mit.

In dem Umschlagslager hatten Mitarbeiter am Freitagnachmittag bei der Entladung eines Fasses mit Gefahrgut ein Leck bemerkt. In diesem befand sich Morpholin der Gefahrgutklasse 8, das in einer geringen Menge von circa 300 Millilitern austrat. Die Mitarbeiter haben daraufhin vorbildlich reagiert und gemäß der ADR-Richtlinie und nach dem Sicherheitskonzept gehandelt. Nachdem die Angestellten das Leck bemerkt hatten, alarmierten sie umgehend die Rettungskräfte und erklärten ihnen die Lage. Daraufhin wurde das Gebäude evakuiert und alle Mitarbeiter in Sicherheit gebracht. Die schnell am Lager eintreffende Freiwillige Feuerwehr der Stadt Erlensee verschloss die Leckage und übergab das beschädigte Fass im Anschluss an eine Fachfirma, die die geringe Menge Morpholin aufnahm und das Fass abtransportierte. Zudem suchten die Einsatzkräfte das betroffene Gelände nach gefährlichen Substanzen ab, gaben jedoch schon nach kurzer Zeit Entwarnung.

Vier Mitarbeiter, die mit dem betroffenen Fass in Berührung kamen, wurden aufgrund vom Atemwegsreizungen vom Rettungsdienst untersucht und blieben vorsorglich zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus. Alle Mitarbeiter sind inzwischen wieder ohne gesundheitliche Probleme im betrieblichen Einsatz.

Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung der Feuerwehr hat die kaufmännische Abteilung bereits kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wieder die Arbeit aufgenommen. Die Lagermitarbeiter konnten im Anschluss an die Reinigungsarbeiten der Spezialfirma wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.